Testosteron
Anregung der Proteinsynthese im Körper zurück zur Übersichtsseite
Im Jahr 1935 war es gelungen Testosteron in seiner Struktur zu isolieren und herzustellen. Erst seitdem wurde Anabole Steroide missbraucht. Der Psychopath Hitler war gerade zwei Jahre an der Macht und war im Begriff sich Lebensraum zu erobern. Die Wissenschaftler der Nationalsozialisten wussten bereits, dass Testosteron (männliche Hormone) aggressiver macht. Daher kamen die Obersten Nazis darauf die deutschen Soldaten mit Testosteronspritzen angriffslustiger zu machen.
Wenn man über die unglaublichen Ereignissen bzw. Anfängen des Nationalsozialmuss Bescheid weiß (und besonders das Ende) oder spätestens nach der Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten, gibt es das Wort "Unmöglich" praktisch gar nicht mehr. Im Hinterkopf solche Ereignisse, bin ich davon überzeugt, dass die Chance einer Rückführung des Leistungssports auf die natürlichen Werte wiederum nur eine Frage der Zeit ist, und da ich keine Zeit verlieren will und kann, werde ich all meine Gemütskraft und weiteres dafür einsetzen, um die dazu erforderlichen Einsätze zu tätigen.
Das fundamentale männliche Hormon ist ausnahmslos Testosteron. Die Nazis lagen damals schon richtig, denn zweifelhaft macht Testosteron faktisch gesehen aggressiver. Der weibliche Körper produziert zehnmal weniger Testosteron als der männliche. Verantwortlich ist dieses Hormon auch dafür, dass Frauen im Vergleich zu Männern weniger Muskeln, niedrigeres Blutvolumen und ein geringeres aggressiveres Verhalten haben (manche meinen sogar, dass deshalb meistens die Männer die Kriege führen).
Aber hat den Testosteron auch seine gute Seite? Ja, den Testosteron regt z. B. die Proteinsynthese im Körper an. Eine Behandlung von Unterernährung (u.a. Hungerkatastrophen) wird somit stark erleichtert. Aber auch die Bildung von Blutzellen wird durch Testosteron angeregt. Ein weiterer Vorteil des Testosteron möchte ich den Einsatz dieses Medikaments in der Bekämpfung von Blutarmut im Zusammenhang mit Nierenversagen nennen.
In den letzten Jahren wurde die Grundstruktur des Testosteronmoleküls so verändert, dass der Schwerpunkt der Wirkung auf den proteinerhaltenden bzw. anabolen Effekt verlagert wird. Bei der Minimierung der männlichen bzw. androgenen Nebenwirkungen von Testosteron waren die Chemiker zwar erfolgreich, aber kein einziges anaboles Steroid ist wirklich zu 100 Prozent anaboler Natur. Und Nebenwirkungen hat es trotzdem.
Alternativ zu den eindeutig nachweisbaren Anabolikapräparaten wird von den Athleten inzwischen oft Testosteron eingesetzt. Erst 1984 erschien das Testosteron dann auf der Doping-Liste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und gilt derzeit als eines der am häufigsten von Spitzensportlern verwendeten anabolen Steroide.
Durch Hormone werden bedeutende Abläufe im Körper gesteuert. Beispielsweise wird die Geschwindigkeit, mit der Nahrung verdaut werden kann somit bestimmt Auch bei älteren Menschen verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Verdauung. Die Geschwindigkeit wird durch Stoffe kontrolliert, die im Körper in bestimmten Drüsen hergestellt werden. Notwendige Hormone werden nicht mehr in den Mengen hergestellt wie in jüngeren Jahren. Hormone haben vielgestaltige Steuerungsfunktionen. Manche regeln wie beschrieben die Verdauung bzw. Stoffwechsel, andere die Sexualfunktionen oder den verhältnismäßigen Verbrauch von Kohlehydraten oder Fetten. Auch das Wachstum und die Freisetzung von Wasser aus den Nieren werden durch Hormone geregelt. Da für diese Aufgaben nur äußerst geringe Mengen Hormone nötig sind, ist es auch ein gewaltiger und gefährlicher Eingriff, wenn in diesen doch äußerst komplizierten und empfindlichen Hormonhaushalt durch die Einnahme künstlicher Hormonstoffe - und genau das sind die meisten Doping-Mittel - eingegriffen wird.
In der Medizin werden bei Frauen männliche Hormone (Androgene) sowie aber auch weibliche (Östrogene) zur Behandlung von inoperablen Brust- und Genitalkrebs verwendet. Würden die gleichen Hormone aber für die Heilung beim Prostatakrebs des Mannes angewendet, hätte das grässliche Auswirkungen. Unter Prostatakrebs leiden reichlich Männer, ohne es zu wissen, denn diese Art von Krebs bricht selten aus. Kaum aus zu denken, was passiert, wenn ein Sportler mit diesem Überdosierung Doping-Präparate einfährt. „heimlichen Leiden„ sich dazu noch in Testosteron
- begünstigt die Entwicklung der zweitrangigen männlichen Geschlechtmerkmale steigert angeblich Libido (Geschlechtstrieb) und Potenz
- ist mitbestimmend für die psychische Verhaltensweise begünstigt den Eiweißaufbau (anabole Wirkung) * begünstigt die Beendigung des Knochwachstums, bei Jugendlichen auch vor Abschluss der Pubertät
- verlangsamt auf die Dauer die Spermaproduktion oder stellt sie in manchen Fällen sogar ganz ein
- die Eigenproduktion des Körpers lässt somit nach
Eine Testosteron Verabreichung könnte bei einem älteren Patienten eine angenehme anabole Wirkung haben, aber auch unangenehme Nebenwirkungen. Durch chemische Veränderungen hat man in letzter Zeit versucht, am Testosteron-Molekül die anabole Reaktion aufzubessern, und zugleich die androgene Wirkung zu dezimieren. Wirkstoffe mit vorwiegend anabolen Auswirkungen also die den Eiweißaufbau in der Gesamtheit fördern sollen aber in ihren Eigenschaften erhalten bleiben. Die anfänglichen Erwartungen der Pharmakologie an der Universität Frankfurt auf eine solche Wirkungsdifferenzierung erfüllten sich jedoch nicht. Da die als Anabolika verwendeten Verbindungen noch eindeutige androgene Wirkungen zeigen. Manche Athleten nehmen bestimmte Doping-Mittel für die Muskel-Definition und ein anderes für den Muskel-Aufbau, um sich so optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten.
“He, Freunde, Anabolika wurde nicht entwickelt, um damit Muskelwahlen zu gewinnen! Anabolika wurde als Heilmittel für Kranke und nicht als Muskelmacher für Gesunde entwickelt!”
Die Muskeln von älteren Menschen und Kranken befinden sich in eine katabole Stoffwechsellage bei dem Gewebe abgebaut wird. In einer anabolen Stoffwechsellage befindet sich der junge Mensch, der Gesunde. Bei den älteren vergehen die Muskeln schrittweise und da für die meisten ein gewisses Gewichtstraining praktisch unmöglich geworden ist – man kann ja von einem leidenden 90-jährigen nicht unbedingt verlangen, er solle zwischendurch ein paar Bizepscurls, Kniebeugen oder er soll ab und zu Mal einen kurz Sprint abliefern -, wurde genau zu diesem Zweck die ersten Anabolika entwickelt.
Nachweisbar wird der Missbrauch des männlichen Geschlechtshormons über die Bestimmung des Testosteron-EpiTestosteron-Quotienten im Urin, wobei der Grenzwert für den Testosteron-Anteil – normalerweise sind in etwa gleiche Mengen Testosteron und EpiTestosteron im Urin vorhanden – auf 6:1 festgelegt wurde ( „Opfer„ dieser Methode wurde 1998 auch Uta Pippig, lange Zeit die weltweite Marathonkönigin. Nach langer Diskussionen wurde sie dann schließlich wegen „Testosteron-Dopings„ vom Deutschen Leichtathletikverband für zwei Jahre gesperrt).
Unumstritten ist die Testmethode allerdings nicht. Auf der einen Seite gibt es „natürliche„ Gründe für eine vermehrte Testosteron-Ausscheidung, - Uta Pippig nannte beispielsweise das Absetzen der Pille als Ursache für die erhöhten Werte - andererseits gibt es eine große Anzahl an Manipulationsmöglichkeiten. Bekannte Sportmediziner halten die Erklärung von Uta Pippig für unglaubwürdig.