fEBRUAR 2002: Brust-Operation

DER SCHRITT ZUM ARZT !

20.02.2002: Durch jahrelangen Missbrauch von leistungssteigernde Medikamente ist Jörg Börjesson an einer sogenannten Gynäkomastie (abnorme Größenzunahme der männlichen Brust) erkrankt. Im Prozess der jahrelangen Zellveränderung (Verhärtung, Verklumpung) haben sich die vorher verabreichten männlichen Hormone in sogenannte weibliche Östrogene abgewandelt . Und haben sich dann noch Jahre nach der letzten Einnahme von Anabolika & co Stück für Stück in den Brustdrüsen abgelagert.  (Nebenbeispiel): Es gibt anderweitig geartete Fälle, wo sich die weiblichen Hormone in den Hoden oder auch Nieren abgelagert haben. So eine Diagnose ist in allem noch mehr mit Komplikationen behaftet.

 

Kurz-VITA Doping-Biografie:

Jörg D. Börjesson (-Vom Dopingkonsumenten zur Dopingprävention -)

 

 

Lebensmotto: „Nicht vermeintlich perfektes AUSSEHEN oder eine sportliche HÖCHSTLEISTUNG zählt, sondern HANDELN und MENSCHLICHKEIT!“

Mit neun trug man den Asthmatiker hustend vom Fußballplatz. Mit neunzehn besorgte ihm sein vermeintliches Idol "leistungsfördernde Mittel". Jörg Börjesson trainierte bis fünf Stunden am Tag, drückte 180 Kilo und bewegte bei der Kniebeuge 250 Kilo. Er trat mit Erfolg bei Meisterschaften auf und arbeitete als Kraft/Fitness- und Übungslehrer. Seine Welt drehte sich um körperliche Höchstleistungen und perfekte Körper. Die Selbstoptimierung und Selbstdarstellung waren seine ständigen Begleiter. Ein Freundeskreis existierte nicht. Freunde waren für Börjesson Bizeps und Trizeps, schwere Gewichte und Muskelkater, der sich nach stundenlangen Training anfühlte, wie Verstauchungen und Prellungen. Mit fünfundzwanzig spritzte ihm das Blut wie eine Fontäne aus der Nase. Mit dreißig war sein Körper so geschädigt, und die Psyche so am Ende, dass er immer öfter in starke Depressionen verfiel. Als zu dieser Zeit dann teilweise Gedanken sogar an Selbstmord hoch kamen, führte dies als letzte Konsequenz dazu, in allem einen Schlussstrich zu ziehen. 

 

Für sein gefährliches Spiel mit dem Körper hat Jörg Börjesson teuer bezahlt. Durch die massive Einnahme von männlichen Hormonen wuchsen ihm noch Jahre später, und das als Spätfolge, weibliche Brüste. Die vorher verabreichten männlichen Hormone haben sich so in weibliche abgewandelt.